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Buchtipp: Aller Anfang ist Hölle

Mal ehrlich: Ein Buch, in dem gleich im ersten Kapitel ein "Biblio-Dämon" sein Unwesen treibt, muss man als Bibliothekarin doch einfach lieben, oder? Irgendwie hatten wir ja schon immer den Verdacht, dass die Bücher nicht von allein verschwinden …

Die 17jährige Riley geht bei ihrem Vater als Dämonenfängerin in die Lehre. Bisher handelt es sich dabei um einen typischen Männerberuf, und die alteingesessenen Kollegen ihres Vaters nehmen den Teenager nicht wirklich ernst. Leider bleiben deren Vorbehalte und ein im Internet kursierendes Pannenvideo nicht Rileys einzige Sorge: Plötzlich scheinen alle Dämonen in ganz Atlanta ihren Namen zu kennen, ihr Vater wird von einem Dämon ermordet und sie muss sein Grab bewachen, damit er nicht von einem Totenbeschwörer versklavt werden kann. Denver Beck, ehemaliger Geselle ihres Vaters, und Simon Adler, Lehrling ihres neuen, tyrannischen Ausbilders Harper, stehen Riley zur Seite. Zwischen ihr und Simon entspinnt sich sogar ein zerbrechliches Liebesglück. Doch dabei entgeht Riley völlig, dass sie jemand anderem viel mehr am Herzen liegt. Und der mächtige Dämon, der ihren Vater getötet hat, ist ihr bereits auf den Fersen...

Mit atemloser Spannung entführt Jana Oliver, die wie ihre Hauptfigur in Atlanta lebt, ihre Leserinnen und Leser in eine Welt, in der die Hölle bereits auf Erden stattfindet und nichts mehr sicher scheint. Abwechselnd folgt die Geschichte den Erlebnissen von Riley und Beck und sorgt für erhöhte Suchtgefahr. Auch die Folgebände "Seelenraub" und "Höllenflüstern" beantworten jedoch nicht alle Fragen, sondern bringen Riley nur in noch größere Schwierigkeiten. Ob es im vierten Band "Engelsfeuer" ein Happy End gibt? Wer sich zusammen mit Riley, Beck und ihren Freunden bis zum Schluss durchkämpft, wird es erfahren!

Aller Anfang ist Hölle. Die Dämonenfängerin, Band 1. Von Jana Oliver; aus dem Englischen von Maria Poets. FJB, Frankfurt am Main 2011.