Buchtipp: Max und die wilde 7
Der neunjährige Max hat ein neues Zuhause: das Seniorenheim Burg Geroldseck. Denn seine Mama ist Altenpflegerin und dort angestellt. Dass sich die Seniorenresidenz und die Dienstwohnung in einer echten Ritterburg befinden, ist eigentlich ziemlich cool und Max würde gerne damit bei seinen neuen Klassenkameraden punkten - aber leider lachen ihn alle aus.
Die Hoffnung auf neue Freunde hat er daraufhin schon fast aufgegeben, doch als in der Burg ein Einbrecher umgeht und bei jedem Diebstahl eine Spielkarte hinterlässt, findet Max in den aufsässigen Senioren von Tisch 7 unerwartete Mit-Detektive: die Schauspielerin Vera, den ehemaligen Professor Kilian und den sportlichen Horst, der für wirklich jede Gelegenheit die passende Fußball-Metapher auf Lager hat. Gemeinsam wollen sie "das schwarze Ass" überführen! Aus Spiel wird Ernst, als ausgerechnet Max' Mama unter Verdacht gerät - werden seine neuen Freunde ihm weiterhin beistehen?
Jung und Alt gemeinsam auf Spurensuche - mit dieser Idee haben Lisa-Marie Dickreiter und Winfried Oelsner in Buch- und Hörbuchform (beide bei Oetinger erschienen) einen echten Volltreffer gelandet. Simon Jäger liest den Kinderkrimi stimmgewaltig und voller Mitgefühl für Max. Da gibt es nur eins: Hinhören!
Und für alle, die sich nicht gern vorlesen lassen: Lesen!
Max und die wilde 7, Band 1: Das schwarze Ass. Von Lisa-Marie Dickreiter & Winfried Oelsner. Mit Illustrationen von Ute Krause. Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg 2014.
Als Hörbuch: Max und die wilde 7 - Teil 1: Das schwarze Ass. Von Lisa-Marie Dickreiter & Winfried Oelsner. Gelesen von Simon Jäger. Oetinger Media, Hamburg 2014.