Buchtipp: Wo die Geschichten wohnen
Der neueste Streich von Oliver Jeffers, dem wir unter anderem auch die hinreißende Freundschafts-Geschichte "Pinguin gefunden" verdanken, macht mit dem verschlossenen Buch auf dem Cover schon auf den ersten Blick alle Leseratten neugierig.
Gemeinsam mit Sam Winston entführt Jeffers sein Publikum in ein Reich aus Wörtermeeren, Märchenbergen, Zauberwäldern und verwunschenen Schlössern, die allesamt aus Büchern und Geschichten bestehen.
Ein fantasiebegabtes Mädchen sucht darin einen Reisegefährten und findet einen Jungen, der nach anfänglicher Skepsis mit ihr im Kaninchenloch aus "Alice im Wunderland" verschwindet. Zusammen erleben sie nun die wunderbarsten Abenteuer und bauen sich eine Welt aus Geschichten, in der alle willkommen sind.
Und die allerletzte Seite verrät dann auch, mit welchem Schlüssel sich die (Buch-)Tür dorthin öffnen lässt...
Eine zauberhafte Liebeserklärung an das Lesen - und an alle Bücher, durch die kleine Skeptikerinnen und Skeptiker gelernt haben, das Lesen zu lieben.
Wo die Geschichten wohnen. Von Oliver Jeffers und Sam Winston. Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit. Mixtvision, München 2016.